Großer Aufwand für Olympia 2010
ARD und ZDF steigen mit dem Olympia Start in Vancover gleichzeitig in den HDTV Regelbetrieb ein. Entsprechend steigt auch der Druck auf das Team von ARD und ZDF. Seit Montag finden die abschließenden Proben auf dem Gelände des MDR, der für den ARD die Federführung in der Olympiaübertragung übernommen hat, statt.
Im laufe dieser Testserie wird das Zusammenspiel von den Wettkampfstätten in Vancover und Whistler mit den technischen Schnittstellen in Regie, Studio und Schnittplätzen geprobt.
Der Aufwand übersteigt auch alles bisher dagewesene: über 28 Tonnen Studiodekoration, IT- und Hörfunktechnik wurden bereits nach Kanada geschickt. Beispielsweise wurden so 250 telefone, 180 Notebooks, 50 Drucker verschickt und ca. 15 Kilometer Kabel, 25 Kilometer Glasfaser für die Bild und Tonübertragungen verlegt. Am 11. Februar endet die Vorbereitungszeit mit einer Generalprobe und dann sollten die Olympischen Spiele 2010 dank HDTV, 5.1 Ton und dreijähriger Vorbereitungszeit die “schärfsten Spiele aller Zeiten” werden.
Auch die Zusammenarbeit von ARD und ZDF hat bestens geklappt und damit konnten der Aufwand und die Kosten so gering wie möglich gehalten werden.
Erstmals wird auch medienübergreifend gearbeitet – durch die zentrale Koordination für die Produktion, Distribution und inhaltlicher Planung können sämtliche Inhalte im Bereich Inter, Hörfunk und Fernsehen gemeinsam genutzt werden.
Von 23.00 bis 6.00 Uhr gibt es täglich eine Olympiaberichterstattung in etlichen ARD-Anstalten wo Live-Reportagen, Gesprächen und Zusammenfassungen aus Vancover und Whistler gesendet werden. Zusätzlich werden viertelstündlich noch Nachrichten und Aktuelles aus Deutschland und der ganzen Welt angeboten.










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